"; ?> Historische Bilder vom Gaswerk und Gasometer Wien Simmering Baustelle 1896-1899
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Fotogalerie vom Bau der Gasometer 1896-1899

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Baubeginn der Gasometer und des Gaswerks  

18. Dezember 1896: Baubeginn

An diesem Tag erfolgte der Spatenstich für die vier Gasometer. Der Aushub gestaltete sich schwierig: Hoher Grundwasserspiegel durch die nahe Donau erwiesen sich als anfängliches Hinderniss. Deshalb grub man nur 5m in die Tiefe.

Das Basin der Gasometer  

Das Bassin.

In dem unteren Bereich der vier Gasometer dient ein Bassin zum Abdichten gegen Gasaustritt aus der Gasglocke. Das Bassin hat einen Durchmesser von rund 62,3 m bei einer Wasserhöhe von 12 m. Die Wände waren aus Beton und Ziegel konstruiert. Ein Bassin fasst rund 30.000 m³ Wasser bei einer Grundfläche von 3.096 m². Der Wasserspiegel lag ungefähr 8 m über der Guglgasse.

Die Ziegelmauern werden hochgezogen  

Die Ziegelmauern.

Nachdem die Bassins fertiggestellt wurden, begann man mit dem Aufbau der untersten Ziegelreihen. Die Ziegelaußenwand der Gasometer ist auf Straßenniveau 5,4 m dick. Bis zur obersten Ziegelreihe in 46,3 m verjüngt sich die Mauer treppenförmig auf 0,9 m Dicke.

Die Dachkonstruktion der Gasometer wird gebaut  

Die Dachkonstruktion.

Die je 143 t schwere Dachkonstruktion wurde in nur 29 Tagen am Bassinsbeckenrand zusammengebaut. Zur Hebung des Daches während der Ausführung der Maurerarbeiten dienten 36 Schraubspindeln. Die Dachkonstruktion wurde mittels dieser je um einen Meter angehoben, um dann das Mauerwerk hochzuziehen. Das Dach besteht aus einer Holzverschalung mit Zinnblecheindeckung. Die Dachlaterne endet auf einer Höhe von rund 74 m über dem Terrain. Man war damals schon so fortschrittlich und montierte Blitzableiter, die bereits in der Bauzeit lebensrettende Dienste erwiesen.

Die 1. Behältergruppe fertiggemauert  

10. Mai 1898: Fertiggemauert.

Die erste Behältergruppe wurde in nur 84 Tagen(!) hochgemauert - die zweite in 72 Tagen. Den Bauausführenden winkten Prämien von 40.000 Kronen für die flotte Bauweise. Bis zu 1.630 Handwerker arbeiteten täglich alleine an den Gasometern auf der Baustelle, um in so einem Rekordtempo fertig zu werden. Auf der Innenseite der Dächer wurde zusätzlich ein Revisionswagen montiert, um die Wartung des Gasometers zu erleichtern.

Die Gasglocke  

Die Gasglocke

Das äußere Ziegelmauerwerk, diente eigentlich nur zur architektonischen "Behübschung" und als Schutz der Glocke. Vielerorts wurden die Gasometer ohne Außenmauer ausgeführt sondern nur mit einer Stahlkonstruktion, die die Glocke führte. (So wie zB. der 5. Gasometer im Gaswerk Simmering, der 1911 hinzugebaut wurde. Dieser steht heute nicht mehr) Jede der vier Gasglocken fasste ein Volumen von 90.000 m³. Die Glocken sind 2fach teleskopiert. Jeder Teleskopteil ist 11,6 m hoch. Der unterste Teil hat einen Durchmesser von 60m. Eine Glocke wiegt 578 t.
Auf dem Bild sieht man die Stahlkonstruktion der Kuppel von der Gasglocke. Je nach Gasstand hat sich diese Gehoben oder gesenkt.

Die betriebsbereite erste Gasometergruppe  

17. Juli 1898: Betriebsbereit

Nach einer Rekordbauzeit wurden die Gasbehälter fast 2 Monate vor geplanten Fertigstellungszeitpunkt fertig! Nachdem mit 120.000 m³ Wasser in nur 35 Tagen die vier Bassins gefüllt wurden, waren die Gasometer faktisch betriebsbereit.

Das Gaswerk und die Gasometer werden eingeweiht  

31. Oktober 1899: Gaswerk Simmering wird eröffnet.

Das städtische Centralgaswerk wurde von Bischoff Schneider eingeweiht. Bürgermeister Dr. Lueger und der Dipl.-Ing. Kapaun eröffnen die Gaswerke bei großen Feierlichkeiten. Kapaun war mit Ing. Theodor Herrman maßgeblich an der Projektierung und am Bau des Gaswerkes beteiligt.

Fotos: Wiengas

 

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